Motivation zum Sport

Vernünftige Gründe Sport zu treiben gibt es genug.  Sport verbrennt Fett, baut Muskeln auf, stärkt das Herz-Kreislauf-System, beugt Rückenschmerzen vor, baut Stress ab. Du kennst das alles.

Sich zum Sport zu motivieren, das klingt herrlich einfach. Du nimmst dir was vor und legst los. Theoretisch. Denn möglicherweise hält er dich vorher schon auf. Oder aber du schaffst den Start und alles läuft entspannt und locker. Bis er kommt. Der innere Schweinehund.

An jeder Ecke warten zahlreiche Versuchungen, die er für dich so bereit legt: die Couch, der Fernseher, deine Familie, die Freunde. Du weißt, was ich meine.

Die eigentliche Kunst, sein Ziel im Sport zu erreichen, ist das Loslegen und Dran bleiben. Wie du das schaffst? Hier kommen die Antworten:

motivation zum sport

Was bedeutet Motivation für Sport eigentlich?

Am Anfang steht natürlich die Frage: Was ist Motivation überhaupt?

Motivation ist das, was dich antreibt. Es der Grund, warum du etwas erreichen willst. Warum du zum Beispiel ab heute jeden Tag in ein Sportstudio oder zum Laufen gehst. Motivation ist das Weil hinter deinem Warum.

Für dieses Weil gibt es zwei theoretische Ansätze. Keine Sorge, ich werd sie hier nicht ausführlich beschreiben. Das ist eher sehr wissenschaftlich. Wenn du dir das antun willst, wenn du’s unbedingt lesen willst, kannst du das gerne machen. Bei mir findest du dazu einen eigenen Artikel. [KLICK]

Im Kern geht es nur darum zu unterscheiden, woher deine Motivation kommt. Es geht um die Frage: Was treibt dich an?

Motivation von außen

Auf einen kurzen Nenner gebracht funktioniert Motivation von außen so: Machst du was, dann kriegst du was.

Du weißt im Voraus, dass eine ‚Belohnung‘ auf dich wartet, wenn du etwas machst (oder explizit nicht machst). Dann legst du los, erledigst den Job und holst sie dir ab. Diese Belohnung kann alles Mögliche sein: Geld, Anerkennung, eine Beförderung, ein neues Paar Schuhe, ein zusätzlicher freier Tag, kein Stress mit dem Partner usw.

Motivation von außen hat aber ihre Grenzen. Ich erklär dir das kurz an einem Beispiel. Mal angenommen, du willst für deine sportliche Leistung einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Ja, du wirst alles geben, um dieses Ziel zu erreichen. Sobald du das aber geschafft hast, nimmt deine Motivation stetig ab. Der zweite oder dritte Eintrag im Guinness-Buch kann dich nicht mehr so motivieren wie der erste. Und irgendwann ist die Luft völlig raus.

Motivation von innen

Ganz anders ist es bei der Motivation, die von innen kommt. Du machst etwas, ohne dass du etwas dafür erwartest. Du machst es, weil du es einfach machen willst. Nenn es Leidenschaft, Passion, Berufung, wie auch immer. Es ist dir egal, ob am Ende was dabei rauskommt, du machst es einfach. Du machst es, weil es sich gut und richtig anfühlt.

Auch dazu ein kleines Beispiel. Mal angenommen, du bist richtig gut im Fußball und dein Ziel ist es, beim FC Bayern zu spielen. Auf dich warten Geld, Ansehen, perfekte Trainingsbedingungen, hochkarätige Teamkollegen usw. Du bist bereit, alles zu geben, um dabei zu sein. Du stellst dir vor, wie das ist, wenn du’s geschafft hast, wenn der Vertrag unterzeichnet ist und du das erste Mal beim Training aufläufst. Genau darauf trainierst du hin und du gibst immer dein Bestes. Eines Tages hast du‘s dann wirklich geschafft. Du hast dein Ziel erreicht. Und jetzt kommt’s: Ab da wird es schwierig, die Motivation aufrecht zu erhalten. Gut, du setzt dir neue Ziele. Aber ab jetzt wird das Training dafür richtig harte Arbeit.

Ganz anders ist das, wenn du einer der wenigen Ausnahme-Fußballspieler bist. Einer wie Ronaldo oder Messi. Es gibt bestimmt ein Dutzend Fußballspieler, die genauso talentiert sind wie die beiden. Die genauso hervorragend spielen können. Oder besser: könnten. Denn sie tun es nicht. Nicht auf Dauer. Es gibt nämlich einen entscheidenden Unterschied. Fußballspieler wie Ronaldo spielen nicht für irgendeinen Verein oder irgendeinen Titel. Sie spielen, weil es ihr Leben ist. Sie spielen, weil es für sie nichts anderes gibt. Und deshalb sind solche Spieler immer hoch motiviert und immer in Bestform. Sie werden erst dann aufhören zu spielen, wenn sie sich selber nicht mehr gut genug sind.

Du erkennst den Unterschied? Innere Motivation wird nicht weniger. Sie bleibt konstant und macht aus einem Spitzensportler einen herausragenden Weltklasseathleten. Eine Legende.

Falls du jetzt enttäuscht festgestellt hast, dass du mehr von der äußeren Motivation angetrieben wirst, mach dir nichts draus. Du bist in bester Gesellschaft, denn im Sport geht es den meisten von uns so. Du kannst dein Ziel trotzdem erreichen!

 

So kannst du richtig anfangen

WAS du erreichen willst, legst du für dich schon fest, bevor du mit deinem Training überhaupt beginnst. Das könnte zum Beispiel so lauten: Ich will zwei Mal die Woche eine Stunde joggen oder ins Fitnessstudio gehen. Ich will 15 km am Stück laufen können. Oder: Ich will 10 Kilo abnehmen und bis zu einem definierten Sixpack trainieren. Das Was festzulegen ist auch nicht sonderlich schwer. So weit schaffen es fast alle. Aber um nun wirklich am Ball zu bleiben, um deine Motivation zum Sport hoch zu halten, ist die wichtigste Frage die nach deinem Warum.

WARUM willst du überhaupt Sport treiben, warum willst du die Strapazen auf dich nehmen, warum willst du genau dieses Ziel erreichen? Wenn wir wissen warum wir etwas tun, wenn unsere Motivation groß genug ist, dann geben wir alles. Wenn wir ein Ziel haben und ganz genau wissen, warum wir etwas machen sollen oder wollen, dann geht es besser, schneller, konsequenter, effektiver.

Du bist dann extrem motiviert und leistungsfähig, wenn du den Nutzen erkennst, wenn du ein Warum hast, für das sich dein Einsatz lohnt.

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Hast du das geschafft, kannst du dir überlegen, WIE du dein Ziel erreichen willst. Es klingt leider total oldschool, aber es ist immer noch der beste Weg, um ein Ziel zu erreichen: Schreib es dir auf. Halte so viele Details wie möglich schriftlich fest. Und werde bei deinen Notizen konkret. Beantworte dir Fragen wie: Wann? Mit wem? Wie oft? Welche Teilschritte gibt es bis zu meinem Ziel? Woran kann ich meine Teilerfolge ablesen? usw.

Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund?

Der Start ist geglückt. Dein Training läuft. Sei trotzdem vorbereitet. Denn er kommt unweigerlich und so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche: der innere Schweinehund. Und mit ihm das Motivationsloch. Der einzige Trost an der ganzen Sache ist, du bist nicht allein damit. Es trifft jeden einmal. Und genau an dem Punkt kommt es auf dein Warum an.

Ist dein Warum stark genug, kannst du alles schaffen!

Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Damals hatte ich eine gefühlte Ewigkeit keinen Sport mehr gemacht. So gar keinen. Nada. Null. Quasi über Nacht war es dann mein Ziel, gemeinsam mit zwei Freunden innerhalb von neun Monaten so fit zu werden, um bei einem Triathlon über die Ziellinie zu laufen. Du weißt, was das heißt? Das heißt mehr als elf Stunden Hochleistung am Stück: Schwimmen, Radfahren, Laufen. Mehr als 11 Stunden ohne Pause. Und für die neun Monate bis dahin: Keine Schnitzel, kein Bier und jeden Tag Training. Ob’s warm ist oder kalt, ob’s regnet oder schneit, ob du von der Arbeit total erledigt nach Hause kommst oder am Sonntagmorgen aus dem Bett steigst, wenn dein Gegenüber noch schläft, du nimmst es in Kauf. Du ziehst es durch. Einfach geht anders.

Damit du zu denen gehörst, die ihr Ding konsequent durchziehen, geb ich dir hier noch ein paar genial einfache, aber effektive Tipps:

Wenn du dich mal nicht zum Sport motivieren kannst, dann…

  1. Hau dir die richtige Mucke aufs Ohr!
    Mein absoluter Favorit klingt banal, hilft aber ungemein.  Wann immer du zum Training willst und dich echt nicht aufraffen kannst, hör dir richtig gute Motivationsmusik an. Eine, die deinen Geschmack trifft. Ich verspreche dir, mit den richtigen Beats kriegst du deinen Hintern hoch. Hier findest du gleich ein paar Vorschläge zur Inspiration. Hör dich einfach mal rein. [KLICK]
  2. Lass keine Ausreden zu!
    Glaub mir, es ist nie so wie es scheint und schon überhaupt nicht so, wie es dir dein Schweinehund einreden will!
    Kein Geld? Keine Zeit? Kein irgendwas? Vergiss es! Jaaa, es gibt für alles eine Ausrede. Aber:  „Ich kann nicht“ bedeutet nur „Ich will nicht“. Ganz ehrlich, solange du Ausreden findest, ist dir dein sportliches Ziel nicht wichtig genug. Falls du dich also immer wieder bei Ausreden ertappst, denk über dein Ziel nach. Ist es zu groß, dann mach es kleiner. Steck dir einfach ein paar Teilziele. Solche, die du innerhalb von ein paar Wochen erreichen kannst. Und finde die wahren Gründe für dein Motivationsloch. Hinterfrage dein Warum! Es ist offensichtlich nicht stark genug, um dich für dieses Ziel zu motivieren. Mit einem starken Warum halten dich Probleme nicht von deinem Ziel ab. Denn du findest Lösungen.
  3. Lass kein Training ausfallen – nur kurz ist besser als gar nicht!
    Wenn der Schweinehund es dir wieder einmal verdammt schwer macht, schließ mit ihm einen Deal. Du verzichtest auf einen Großteil von deinem Training und machst nur ein bisschen was. Hauptsache, du nimmst deine Sportsachen und gehst trainieren.
    Wenn du dann erst einmal angefangen hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du dein ganzes Trainingsprogramm absolvierst. Sport setzt nämlich Testosteron frei. Auch bei Frauen. Und das steigert nicht nur deinen Energielevel, sondern auch deine Stimmung und dein Selbstvertrauen.

Eines ist klar: Niemand kann mit halber Kraft und halbem Einsatz einen geilen Körper bekommen, einen Triathlon bewältigen, sich ein Sixpack oder einen Knackpo antrainieren. Das Motto lautet: Ganz oder gar nicht!

Erfolg ist kein Glück. Dein Traumkörper ist das Resultat aus Schweiß, Tränen, Wille, Fleiß und Herzblut.

PS: Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst, dann findest du hier ein paar Vorschläge zu Büchern, die ich dir wirklich empfehlen kann. Bücher mit vielen weiteren Informationen und jeder Menge mentaler Unterstützung, damit du dein Ziel auch wirklich erreichst.

Hier 9 ultimative Tipps, um dich zum Sport zu motivieren - kurz und knackig!
[KLICK] 

 

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Du hast jeden Tag die Chance, dein Leben so zu gestalten, wie du es willst!

NUTZT DU DIESE CHANCE?!