Abnehmfehler #9, #10 + #11

Nun geht es in den Endspurt (hier nochmal von vorne). Hier die Nummern 9 bis 11 der typischen Fehler beim Abnehmen. Du wirst sehen, auch diese Abnehmfehler sind leicht vermeidbar, wenn du verstehst, worauf es ankommt.

abnehmtipps

#9 der Abnehmfehler: Wasser ist zum Waschen da

Ein Glas frisch gepresster Orangensaft? Eine spritzige Saftschorle? Oder ein Cappuccino? Viele Getränke haben wir kalorienmäßig oft nicht auf dem Radar. Dabei hat ein Glas Orangensaft mehr Kalorien als ein Glas Cola. Und ein Smoothie? Er ist so beliebt, weil er fantastisch schmeckt und nahezu perfekt unsere heutigen Vorstellungen von Gesundheit und Einfachheit verbindet. Aber auch er liegt kalorienmäßig klar über der gleichen Menge Cola.

Wenn du diese Kalorien nicht beim Essen einsparen möchtest, ist es mehr als hilfreich, solche Getränke beim Abnehmen aus dem täglichen Plan zu streichen. Zumindest weitgehend.

Am besten – und für deinen Körper am gesündesten - ist und bleibt Wasser. Nicht nur zum Waschen. Auch zum Trinken.

Du findest, Wasser schmeckt schrecklich? Dann hast du wahrscheinlich noch nicht das richtige für dich gefunden. Wasser ist nicht gleich Wasser. Es gibt tatsächlich geschmackliche Unterschiede. Probier dich doch mal durch. In den meisten Gegenden ist sogar das Wasser aus der Leitung ganz in Ordnung. Vielleicht kannst du dich ja dazu bringen, vor jedem Essen, vor jeder Tasse Kaffee, vor jedem anderen Getränk ein Glas Wasser zu trinken. Fang ruhig mit einem kleinen an. Die Welt ist auch nicht an einem Tag erschaffen worden.

Abnehmtipps heißhunger

#10 der Abnehmfehler: Die Insulinfalle / Heißhungerfalle

Alle Zellen in unserem Körper brauchen fortlaufend Energie. Diese beziehen sie in aller Regel aus Glucose, die ihnen das Blut bis vor die Haustür liefert. Zu viel Glucose im Blut würde uns, genauso wie zu wenig, auf Dauer krank machen. Deshalb reguliert unser Körper den Blutzucker, damit er innerhalb eines ‚grünen Bereichs‘ bleibt. Vor allem mit Hilfe zweier Hormone: Insulin bei zu viel Blutzucker und Glukagon bei zu wenig.

Essen oder trinken wir auf nüchternen Magen ‚schnelle‘ Kohlenhydrate, dann gelangen die, wie der Name schon sagt, auch schnell ins Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt rasant an – und entsprechend schnell steigt Insulin. Mit Insulin kann der Blutzucker schnellstmöglich verteilt werden – erst in die Zellen – und wenn die nichts mehr brauchen, in die Glukosespeicher und in die Fettdepots. Weil viel Insulin viel Arbeit leistet, ist das Verteilen in ein, zwei Stunden erledigt - und der Blutzuckerspiegel fällt rasant ab. Und sinkt unter den ‚grünen Bereich‘. Den Zellen droht nun eine Energieunterversorgung.

Jetzt kommt Glukagon zum Einsatz. Es befördert die Glukosevorräte aus den Glykogenspeichern ins Blut. Parallel wird das Notfallprogramm ‚Heißhunger’ aktiviert. Und das bringt dich auf dem kürzesten Weg zu deinen bevorzugten Geht-direkt-ins-Blut-Energielieferanten: Schokolade, Gummibärchen, Smoothie, was auch immer. Der Heißhunger sorgt dafür, dass du dir auch reichlich davon nimmst. Du sitzt in der Falle. Denn was folgt? Dein Blutzucker schießt durch die schnellen Kohlenhydrate wieder in die Höhe. Das Spiel beginnt von vorne. - Du kennst das?

Ganz anders läuft der Hase mit vollwertigen Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten. Die  führen nur zu einem langsamen Anstieg des Blutzuckers – und zu einem ebenso langsamen Absinken. In dem Fall kann dir dein Körper ganz ohne Stress signalisieren, dass es langsam Zeit wird, dich um was Essbares zu kümmern. Und du kannst dir die Zeit nehmen, bewusst zu wählen.

#11 der Abnehmfehler: Bewegung wird mit Kalorien belohnt

Die meisten von uns bewegen sich im Alltag zu wenig. Wenn wir nun anfangen, das zu ändern, ist das durchaus eine Belohnung wert. Die Kunst besteht nun darin, die richtige Belohnung zu finden.

Nach einer Studie der University of Ottawa haben Abnehmwillige, die etwa 200 bis 300 Kalorien während einer Sporteinheit verbrannten, ihren Verbrauch wesentlich höher, teils auf über 800 Kalorien geschätzt. Wegen der im Sport vermeintlich verbrannten Kalorien aßen sie mehr - und nahmen deutlich mehr Kalorien auf als sie abtrainiert hatten.

Es ist ziemlich schwer, den Kalorienverbrauch annähernd realistisch einzuschätzen. Der Verbrauch variiert ja unter anderem je nach Alter, Gewicht, Fitness und Intensität des Trainings. So liegt die Spanne auf dem Laufband zwischen ca. 150 kcal bis über 1000 kcal. Beim Kraftsport sind nach 1 Stunde intensivem Training etwa 600 Kalorien verbraucht. Aber Training heißt Training – und nicht Aufenthalt im Fitness-Studio: Es zählen also nur die Intervalle, in denen du effektiv trainiert hast. Belastungspausen, Zeit für Gerätewechsel etc. zählen nicht. Leider…

Abnehmtipps belohnung

Die meisten von uns schätzen die Kalorien, die sie beim Training verbrennen, viel zu hoch ein. Und denken: "Tu dir nach dem Training was Gutes, du hast es dir verdient" Aber Essen als Belohnung ist keine Option!

Du hast jetzt 11 klassische, typische und vor allem vermeidbare Fehler kennen gelernt, die jeden Abnehmerfolg sabotieren.

Ich hoffe, dass du die für dich entscheidenden Informationen gefunden hast,
damit du sie im nächsten Anlauf vermeiden und damit endlich erfolgreich abnehmen kannst.

Lass die Pfunde purzeln!

Wenn du nochmal zurück zum Anfang willst, dann klick einfach hier [KLICK]

Du hast Lust auf mehr?
Dann sei gespannt auf die 11 BESTEN ABNEHMTIPPS
Oder lass dich inspirieren von ein paar sehr gut bewerteten, ungewöhnlichen Abnehm-Programmen. Einen Überblick findest du hier:
Mit Motivation abnehmen